Im Jahr 2019 sehen Sie folgende Anlagen:

(Irrtum und Änderungen vorbehalten)

  • "Betriebsdiorama von Marcus Schüttelhöfer"; 0mobau; Stand: 4/17
  • "Paulstraße"; Die Modellbahnwerkstatt; Stand: 2-3/52
  • FREMO (Freundeskreis Europ. Modeleisenbahner); Stand: 5/2
  • "Groß Ettenheim"; Helms, Mario; Stand: 4/36
  • Heß, Matthias; Stand: 2-3/10
  • "ARGE Spur 0-Modulanlage"; Intern. Arbeitsgemeinschaft Modellbahnbau Spur 0 e.V.; Stand: 5/4
  • "Sonniger Osten Dortmund"; Karpinski, Kurt; Stand: 5/10
  • "Vivat Viadukt"; Knoop, Hendrik; Stand: 2-3/12
  • "Waldbahn"; KS Modelleisenbahnen; Stand: 2-3/1
  • "H0-Modulanlage"; MEC Marburger Modellbahnclub; Stand: 5/3
  • "Jugendanlage"; MOBA-Deutschland; Stand: 5/8
  • "Umsetzanlage"; Martin Knaden und Null Eisenbahn-Club Köln; Stand: 5/1
  • "Scheesseler Mühle"; Oostdam, Walter; Stand: 4/19
  • "Reinhold Forster"; Otterbach, Johannes; Stand: 4/22
  • "Zuckerrüben aus dem Jagsttal"; ZT-Modellbahnen; Stand: 4/4

     Bilder und Infos zu den gezeigten Anlagen:

    "Betriebsdiorama von Marcus Schüttelhöfer"; 0mobau; Stand: 4/17

    Die Anlage soll auf Ausstellungen und Messen das Sortiment von Jürgen Moog in einer ausgestalteten Umgebung angemessen präsentieren und auch als Heimanlage den Besitzer erfreuen. Das setzt eine Bedienung der Anlage sowohl von der Vorderseite zuhause als auch Rückseite auf der Messe voraus. Erweiterungsmöglichkeiten in der Zukunft waren ebenfalls zu berücksichtigen. Im Laufe der Zeit sollten vier 100 cm x 20 cm große Ansatzstücke mit Reliefbauten als Hintergrund das Betriebsdiorama ergänzen. Im Spur Null Magazin 32, 33 und 35 ist der Bau beschrieben.

    "Paulstraße, Wuppertaler Güterbahn"; Die Modellbahnwerkstatt; Stand: 2-3/52

    Die Modellbahnwerkstatt aus Wuppertal präsentiert in diesem Jahr erstmals eine neue Schauanlage. Diese besteht aus vier Segmenten mit insgesamt 4,80 Metern Länge. Mittels modularen Gleisüber-gängen an beiden Enden lässt sich diese Segment-Anlage beliebig verlängern. Hier kann auch der aus den vergangenen Jahren bekannte Anlagenteil Schotterwerk „Paulstraße“ angedockt werden und so für noch mehr Fahrbetrieb sorgen.
    Anlagenthema ist ein Gleisanschluss zu einer Fabrik, während die Hauptstrecke in einem sanften Bogen vorne vorbeiführt. Trotzdem ist hier vergleichsweise viel Grün zu entdecken. Sehenswert ist auch die Kopfsteinpflaster-Straße vor der Fabrik. Diese wurde in rund 130 Stunden Stein für Stein geprägt und aufwändig coloriert. Gebaut und ausgestaltet hat diese Anlage die IGM Spur-0-Gruppe aus Wuppertal.

    "Groß Ettenheim" von Mario Helms; Stand: 4/36

    Unsere Anlage ist eine frei erfundene eingleisige kleine Industrie-/Nebenbahn ohne konkretes Vorbild. Das Modularrangement ist ca. 4,5 m X 4,5 m X 4,5 m mit einer Tiefe von 0,7 m, in U-Form, so ergibt sich eine Strecke von ca. 8 bis 10m. Groß Ettenheim ist ein Gemeinschaftsprojekt und von Mike Söngen und mir. Der Fokus lag zum Einen auf einen kleinen Rangierbetreib auf der Schiene, und zum anderen auf einen Fahrbetrieb neben der Schiene. Es ergeben sich immer wieder neue RC-Fahrzeuge (Portalkran, Kaelble mit Culemeyer, Motorroller etc.…), welche in den Betriebsablauf integriert werden können und den „Spielspaß/-wert“ verändern. Ein aktuelles Projekt ist die Integration von drahtgeführten Fahrzeugen in den Anlagenbetrieb und die Beeinflussung der Fahrzeuge durch den Schienenverkehr. Ziel dieser Aktion war es, mehre Fahrzeuge alleine, ohne Blockstellen, digital autonom fahren zulassen.  Wie sich dies im Dauerbetreib darstellen wird, werden wir erleben ...

     

    Matthias Heß; Stand: 2-3/10

    Die Niederbergische Eisenbahn NBE ist eine fiktive private Eisenbahngesellschaft im bergischen Land, die die Klein- und Mittelständigen Betriebe mit Rohstoffen versorgt, und den Abtransport der Produkte übernimmt.
    Der Zeitrahmen ist eher vage in den 50er und 60er Jahren angesiedelt, also zu einer Zeit als die Autokonkurenz vielen Strecken das Leben schwer machte. Auch auf der NBE ist dies bereits zu spüren, für den Personenverkehr genügen Triebwagen, nur hin und wieder muss ein lokbespannter Zug als Triebwagenersatz aushelfen. Im Frühzug und im Nachmittagszug wird es regelmäßig eng, da dann die Menschen zur Arbeit und wieder nach Hause fahren.
    Als Jahreszeit habe ich den Herbst gewählt, auch wenn es schwer wird, das richtige Maß für die Färbung der Bäume zu finden. Speziell eben jene Tage, in der der Herst seine volle Farbenpracht entfaltet haben es mir angetan.
    Matthias Heß

    "ARGE Spur 0 Zimmeranlage" mit Modulen

    Die bekannte Zimmeranlage mit angedockten Modulen wird gezeigt.

    "Sonniger Osten Dortmund"; von Kurt Karpinski; Stand: 5/10

    Die eingleisige Schmalspurstrecke verbindet einen kleinen Schattenbahnhof mit dem Bahnhof Rathmannsdorf samt Betriebswerk und schlängelt sich dabei durch die ostdeutschen Lande in den 1960er Jahren. Wobei die schmucken Gebäude und der Bahnhof aus dem letzten Jahrhundert in fast jedem Teil Deutschlands stehen könnten. Und tatsächlich lässt sich durch Austauschen einiger Fahrzeuge und Schilder auch ein anderer Landstrich darstellen – wenngleich das Rollmaterial der sächsischen Schmalspurbahnen dem Kenner schon verrät, in welcher Region die Szenen angesiedelt sind.
    An dem kleinen Bahnhof an der verschlafenen Schmalspurstrecke ist frühmorgens schon eine Menge los, und etliche Fahrgäste warten auf den nächsten Zug. Schon erstaunlich, welcher Betrieb auf dem Bahnsteig und den umliegenden Güteranlagen herrscht. Der Kleidung der Leute nach zu urteilen scheint Sonntag oder ein Feiertag zu sein – man hat sich für die Reise in Schale geworfen.

    "Vivat Viadukt" von Hendrik Knoop; Stand: 2-3/12

    Die Strecke ist so eingerichtet, dass wir mit vielen verschiedenen Zügen fahren können. Der Radius der Kurven ist 240 cm. Von Bimmelbahn bis zum Schnellzugdampf und alles was es dazwischen gibt.  Dies bedeutet, dass manchmal sehr lange Züge fahren und beim Schnellzugverkehr nicht am Bahnhof angehalten wird. Gastfahrer sind immer willkommen. Wir fahren digital.
    Alle Gebäude sind maßstabsgetreue Modelle real existierender Gebäude. Sie werden selber ver-messen, gezeichnet, gelasert (Material hauptsäch-lich MDF) und gebaut. Das Bahnhofsgebäude orientiert sich am Beispiel in Goch.
    Die Gleise stammen von Lenz. Das gilt teilweise auch für das rollende Material. Einige der Lokomo-tiven und die Schnellzugwagen sind aus dem Hause Kiss aber auch andere Kleinserien-hersteller sind vertreten. Die Patinierung wurde größtenteils von Becasse durchgeführt. Ich habe selber an einigen einzelnen Fahrzeugen gearbeitet.
    Hendrik Knoop

     

    "Waldbahn"; KS Modelleisenbahnen; Stand: 2-3/1

    Das Arrangement ist keine klassische Ausstellungs-anlage, sondern eine Kombination von fünf Schmal-spurfreunden, welche ihre Module zu einem Arrangement in Halle 2/3 zusammenfügen.
    Dieses Jahr wurde ein Konzept entworfen, das den engen Raum mit einem Spitzkehrenbahnhof opti-mal ausnutzen lässt. So führt die Strecke vom Schat-tenbahnhof Kastheim vorbei an einer Holz- und Schotterverladung nach Hardhausen. Hier muss dann umgesetzt werden, um via Kreuzungsbahnhof Dajöh das Ziel, den zweiten Schattenbahnhof Klappheim, zu erreichen.
    Die eingesetzten Fahrzeuge sind allesamt selbst gebaut, meist sogar selbst entwickelt und durch Fräs- und 3D-Technik realisiert. Größtenteils sind sie auch mit Soundbausteinen digitalisiert.
    Neben dem Personenverkehr wird der Güterverkehr mit Holz- und Schotterzügen – sowie einigem Rollwagenverkehr für Abwechslung sorgen.
    Detlef Racky

    "H0-Modulanlage"; MEC Marburger Modellbahnclub; Stand: 5/3

    Der Marburger Modellbahnclub hilft mir mit Personal an der Kasse und darf als Dank, und damit sich die Vereinsmitglieder nicht so einsam fühlen, ihre H0-Modulanlage aufbauen. Also nicht erschrecken: das erste was Sie sehen, ist eine H0-Anlage.

    "Jugendanlage Spur 0 is wonderful"; MOBA-Deutschland; Stand: 5/8

    Diese Anlage war mehrfach Thema im Spur Null Magazin: Die Schüler-Arbeitsgemein-schaften NRW unter dem Dach des MOBA Deutschland zeigten ihre nunmehr vollständig ausgestaltete Anlage im Betrieb. Aus den vielen einzelnen Szenen und Segmenten ist jetzt eine Rundum-Anlage geworden.
    Dazu beigetragen hat neben dem unermüdlichen Einsatz der Initiatoren Helmut Liedtke und Reiner Schwalm natürlich das Engagement der Schüler, die sogar einzelne Projekte als Schulaufgaben mit nach Hause nahmen.
    Viele Firmen unterstützten die Initiative, indem sie Modelle und Material sponserten. Die Anlage entstand auf vielen Messe-teilnahmen in den vergangenen jahren, wo Schüler live vor Publikum den Bau weiter vorantrieben.
    Gleichzeitig wurde auch während der Ausstellungen fleißig gefahren. Die Besucher in Gießen haben jetzt erstmalig die Gelegen-heit, die fertiggestellte Anlage zu sehen.

     

    "Umsetzanlage"; Martin Knaden und Null Eisenbahn-Club Köln; Stand: 5/1

    “Ein Laufstall für die Tssd” nennt Martin Knaden vom Null Eisenbahn-Club Köln, seines Zeichens Chefredak-teur der MIBA, seine Anlage.
    Auf diesem Betriebsdiorama ist die Übergabe von Güterwagen von der Schmalspurbahn auf die Regelspur dargestellt. Das funktioniert mit Hilfe einer Rollbockanlage. Die württembergische Mallet Dampflokomotive, die Tssd (daher der Name des Betriebs-dioramas) schiebt die auf Rollböcken aufgebockten Regelspurwagen an die Rollbock-grube. Die Lok drückt diese weiter in Richtung des anstei-genden Regelspurgleises, so dass deren Räder auf die Regelspur-gleise auflaufen und die Güter-wagen dann auf eigener Achse weiterrollen.
    Das ansteigende Regelspurgleis der Rollbockgrube hat einen kleinen Absatz, so dass die Wagen aus den Gabeln der Rollböcke herausgehoben werden. Diese Gabeln klappen dann um und sind nicht mehr im Wege, so dass die Regelspur-wagen von einer normalspurigen Rangierlok abgeholt werden können.
    Umgekehrt funktioniert es genauso. Hier bewirkt das Gewicht der Wagen, dass sich die Gabeln der Rollböcke aufstellen und genau unter den Achsen platziert werden.

     

    "Scheesseler Mühle"; Oostdam, Walter; Stand: 4/19

    Seit 2016 baut Walter Oostdam an dem Betriebsdiorama und legt dabei besonderen Wert auf die detaillierte Wiedergabe der Gebäude genau nach Vorbild.

    Auf der Ausstellung funktioniert die Anlage als Rangierspiel, wo Besucher unter Begleitung das "Inglenook Shunting Game" spielen können und damit also selbst rangieren dürfen.

    Der gesamte Bauprozess wurde sehr ausführlich im Spur Null Magazin Forum dokumentiert, und so können dort die vielen Schritte zum fertigen Ergebnis genau nachvollzogen wer-den. Das betrifft Landschafts-, Gleis- und Brückenbau inklusive der Alterung und vor allem auch den Gebäudebau. Aus Kartonbausätzen und mit vielen Vorbildfotos hat der Erbauer ein maßstäbliches Gebäude-ensemble geschaffen, mit unzähligen Detaillösungen – Karton, Kunststoff und Holzstäbchen wurden für die Umsetzung verwendet. Besonders interessant ist die parallel zur Regelspur verlaufende Schmalspurstrecke.

    "Reinhold Forster" von Johannes Otterbach; Stand: 4/22

    Der Bahnhof Reinhold Forster der Siegener Kreisbahn in den 60er Jahren im Maßstab 1:45 dargestellt von Johannes Otterbach

    Sämtliche Bilder und Vorlagen, die mir zum Bau der Modellanlage dienten, sowie die hier gezeigten Fotos sind aus dem Buch: Von der Eisern-Siegener Eisenbahn zur Kreisbahn Siegen Wittgenstein, herausgegeben vom Siegerländer Heimat und Geschichtsverein e.V. Autoren: Dr. Rolf Löttgers, Gerhard Moll, Friedrich Reuter, Henning Trippe.

    Historie:
    Am Rand der Bogenstraße , Ortsausgang Eiserfeld nach Niederschelden, befand sich der Bahnhof Reinhold Forster , benannt nach dem direkt daneben liegenden Stollen. Der Bahnhof diente ursprünglich als Anlage für den Materialtransport ( Grubenholz)  für den Bergbau und bestand aus 3 Stumpfgleisen. Später wurden mehrere Weichen eingebaut, sodass die anliegenden Firmen Siegthaler GmbH und  die Fa. Arnold Vetter angeschlossen werden konnten.

    Der Brennstoffhändler war Ernst Vetter, der noch bis in die 60er Jahre Kohlewagen zugestellt bekam. An dem Freiladegleis wurden neben Kohlen und anderen Gütern  auch Kartoffeln in G-Wagen angeliefert, die u.a. mein Vater Ernst Otterbach dort hinbestellt hatte. Die Lokomotive ist die Jung R42C „ Bimmel“ wie sie in den 60er und 70 er Jahren überall im Stadtgebiet Eiserfeld und Siegen zu sehen war.

    Modell:
    Im Modell ist der Bahnhof spiegelverkehrt gebaut ( wegen der Räumlichkeiten, Anbau an eine andere Modellbahnanlage). Die Gebäude sind nach Fotos und eigenen Zeichnungen nachgebaut worden. Lediglich der Lagerschuppen im Vordergrund ist ein Bausatz und entspricht nicht dem Vorbild, genauso der  Haltepunkt an der Bogenstraße, den es so nie gab. Dieser ist aus Modellbahn-betrieblichen Gründen (zus. Personenverkehr) von mir  hinzugefügt worden.
    Johannes Otterbach

     

    Neuer Veranstalter, alles bleibt beim Alten

    Die Veranstaltung hat einen neuen Organisator. Der bisherige Veranstalter Michael Schnellenkamp hat sich entschlossen, die (ehemals) Busecker Spur Null Tage, die schon seit einigen Jahren in Gießen stattfinden, in andere Hände zu geben.

    Veranstalter und Organisator ist daher jetzt die Firma Lenz Elektronik GmbH, unterstützt durch das Spur Null Magazin.

    Im Wesentlichen bleibt alles so, wie es ist, auch der Veranstaltungsort bleibt die Messe Gießen. Es gibt keinen Grund, von dem bewährten Konzept abzuweichen. Ein paar kleine Änderungen und Verbesserungen konnten wir umsetzen: Zum Beispiel haben wir alles Mögliche getan, um Wartezeiten beim Einlass zu vermeiden; und das hat prima geklappt.

    Die Veranstaltung 2019 ist vorbei, hier gibt es eine Presseschau.

    Der Termin für die Internationalen Spur Null Tage 2020 steht auch schon fest: 21. und 22. März 2020. Zu gegebener Zeit wird es an dieser Stelle wieder Informationen zur Planung und Durchführung der nächsten Spur Null Tage geben.